
Nutzung von Grafikkarten zur Lösung kryptografischer Aufgaben
Die Karten variieren die Eingabewerte millionenfach pro Sekunde, bis ein Hash unterhalb des Zielwerts entsteht. Diese Lösung ist anschließend für das Netzwerk schnell überprüfbar.
Eine GPU berechnet Millionen Hashes pro Sekunde, bis ein gültiger Hash gefunden ist. Der Miner, der zuerst eine gültige Lösung findet, erhält die Belohnung des Blocks.
Vorteile und Unterschiede
Gegenüber ASICs sind GPUs flexibler, da sie mehrere Algorithmen und Coins minen können, was das Risiko streut. ASICs sind auf einzelne Algorithmen spezialisiert und meist effizienter, dafür weniger anpassungsfähig. Die Wahl zwischen GPU vs ASIC hängt von den Stromkosten, Ziel-Coins und der gewünschten Flexibilität ab.
Flexibilität, Energieverbrauch, Rentabilität
GPUs lassen sich umkonfigurieren, etwa bei Algorithmus-Wechseln oder Marktverschiebungen. Die Wirtschaftlichkeit wird von Strompreis, Effizienz der Karten und Netzwerkschwierigkeit bestimmt.
Flexibilität
GPUs können mehrere Coins und Algorithmen minen, während ASICs meist auf einen Algorithmus beschränkt sind.
Energieverbrauch
GPUs benötigen im Vergleich zu ASICs mehr Energie pro Hash, bieten aber Anpassungsfähigkeit bei Kurswechseln.
Rentabilität
Abhängig von Stromkosten, Netzwerk-Schwierigkeit und Effizienz der eingesetzten Hardware.
Beispiele für GPU-Mining-Coins
Nach Ethereums Merge ist Ethereum Mining seit 2022 beendet, GPU-Miner wichen unter anderem auf Ethereum Classic, Ravencoin und Ergo aus. ETC nutzt Etchash, Ravencoin KawPoW, Ergo Autolykos v2, die jeweils GPU-freundlich beziehungsweise ASIC-resistenter ausgelegt sind.
Ethereum Classic, Ravencoin, Ergo
Diese Coins zeigen die Spannbreite des GPU-Ökosystems, von speicherintensiven DAG-Ansätzen bis zu algorithmischer ASIC-Resistenz, was den Einsatz moderner Mining Hardware sinnvoll macht.

