- Der IBIT ETF von BlackRock gibt das Tempo vor bei den Bitcoin-ETFs, und immer mehr institutionelle Anleger springen jetzt als Krypto-Neueinstiger auf den Zug auf.
- Der Einstieg von JPMorgan in Bitcoin hängt von der sich entwickelnden Marktdynamik und dem wachsenden Interesse der Kunden an Kryptoanlagen ab.
Der IBIT ETF von BlackRock hat sich schnell als führend bei den Bitcoin-ETFs herausgestellt, und er zieht derzeit die Aufmerksamkeit etwa 30 institutioneller Anleger auf sich, was nur 0,2 % der ausstehenden Anteile ausmacht. Obwohl dies minimal erscheint, weist Bloombergs ETF-Experte Eric Balchunas darauf hin, dass dies nur die „Spitze des Eisbergs“ ist.
Die meisten US-Bitcoin-ETFs hatten in letzter Zeit keine Zuflüsse mehr – anders der IBIT-ETF mit Zuflüssen von 73,4 Millionen Dollar – wie das folgende CNF-YouTube-Video zeigt.
Im Anschluss an dieses Detail beleuchtete Eric Balchunas die Dynamik des Sektors in einem Tweet weiter und erklärte, dass etwa 30 Fondsmanager, hauptsächlich Fonds und Berater, etwa 0,2 % der ausgegebenen Aktien halten. Dies ist erst der Anfang eines umfassenderen Engagements, da er feststellt, dass viel herumprobiert wird, was durch die geringen Portfoliogrößen belegt wird.
Updated look at the holders of $IBIT, there's about 30 of them so far (mostly funds and advisors) accounting for 0.2% of shares out which means this is tippy tip of iceberg (context: BITO has 42% of shares reported via 13F). Also shows lot of "nibbling" going on as evidenced by… pic.twitter.com/X7AMCw5CR3
— Eric Balchunas (@EricBalchunas) April 16, 2024
Balchunas aktualisierte in einem weiteren Tweet auch den FBTC-ETF von Fidelity und teilte mit, dass er 11 Anteilseigner hat, die denselben geringen Prozentsatz der Gesamtanteile repräsentieren, darunter Investoren wie die Baldwin Brothers. Dies unterstreicht ein ähnlich vorsichtiges, aber wachsendes Interesse am Kryptowährungsraum unter institutionellen Anlegern.
Wann steigt auch JPMorgan als größte US-Bank ein?
Um einzuschätzen, wann JPMorgan auch in Bitcoin dabei sein könnte, muss man folgende Faktoren berücksichtigen:
- Wachstum und Interesse an Bitcoin-ETFs: Der IBIT-ETF von BlackRock gewinnt bei den Fondsmanagern an Zugkraft, stellt aber immer noch nur einen sehr kleinen Anteil des Marktes dar. Es gibt jedoch ein zaghaft wachsendes, vorsichtiges Interesse auch seitens der größten institutionellern Anleger.
- Marktdynamik und Anlegerverhalten: Die Praxis des Ausprobierens mit minimalem Einsatz und die vorsichtige Akkumulation von Bitcoin-ETF-Anteilen deuten auf eine zunehmende Akzeptanz und das Potenzial für mehr institutionelle Investitionen in Bitcoin hin – doch gerade bei den ganz Großen ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.
- ETF-Marktbedingungen: Obwohl die meisten Bitcoin-ETFs in letzter Zeit keine Zuflüsse verzeichneten, tritt der IBIT-ETF mit erheblichen Nettozuflüssen hervor, was auf ein steigendes Interesse hinweist.
Obwohl es keine direkten Informationen über die Bitcoin-Strategie von JPMorgan gibt, deutet das zunehmende institutionelle Interesse an Bitcoin-ETFs wie IBIT auf eine potenzielle Verschiebung in Richtung Bitcoin in der Finanzwirtschaft hin. Wenn JPMorgan diese Trends bewertet und eine Übereinstimmung mit ihrer Anlagestrategie und ihrem Risikomanagement findet, wird man auch große Bitcoin-Investitionen in Betracht ziehen.
Die Entscheidung würde ganz wesentlich auch von der Klarheit der Vorschriften abhängen. Da BlackRock den Weg vorgibt, könnte JPMorgan folgen, wenn man strategische Vorteile oder finanzielle Vorteile erkennt – am besten Beides. Im übrigen sind ETFs das Instrument, das die konservativen Fondsmanager anzieht.
Das Bitcoin-Preisdiagramm auf Coin Market Cap zeigt einen Rückgang von 8,05 % in der vergangenen Woche, wobei der Bitcoin-Preis bei 63.538 $ liegt.
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