- Ripple ist bereit, seine Ripple-Zahlungsdienste in den USA einzuführen und Uphold für XRP-Verkäufe innerhalb des Landes zu nutzen.
- Die Partnerschaft zwischen Ripple und Uphold ist ein strategischer Schritt, um die grenzüberschreitenden Zahlungsdienste von Ripple zu stärken und die Komplexität des US-Marktes zu bewältigen.
In einem innovativen Schritt steht Ripple kurz davor, seine Ripple Payments (früher bekannt als On-Demand Liquidity oder ODL) Dienste auf die belebten Märkte der Vereinigten Staaten auszuweiten. Dieser mutige Schritt wird durch eine taktische Zusammenarbeit mit Uphold, einer in den USA ansässigen Börse, ermöglicht, die den Weg für XRP-Verkäufe innerhalb des Landes ebnet.
Strategische Allianzen: Die Ripple-Uphold-Verbindung
Kürzlich haben sich Ripple und Uphold in einer strategischen Partnerschaft zusammengeschlossen und damit für Aufsehen in der Kryptowährungsgemeinschaft gesorgt. Die Allianz zielt darauf ab, die Handelsinfrastruktur von Uphold, die 30 Handelsplätze umfasst, zu nutzen, um die grenzüberschreitenden Zahlungsdienste von Ripple zu stärken. Eine bemerkenswerte Figur im Krypto-Raum, der Gastgeber von Digital Assets Daily auf YouTube, unterstrich die Bedeutung dieser Partnerschaft und beleuchtete, wie sie die Herausforderungen von Ripple beim Anbieten von Ripple-Zahlungsdiensten in den USA lösen könnte.
Exactly Right. XRP sales through @Ripple solved through sales at @UpholdInc following now clarified legal guidelines of ‘Ripple Payments’ (Formerly ODL) to ensure US capable regulatory clarity to now ‘Go Live’ in the US Markets! https://t.co/E8393J5AYs
— Digital Assets Daily (@AssetsDaily) October 24, 2023
Der Ripple-Zahlungsdienst von Ripple ist weltweit anerkannt und bietet seine Dienste in über 55 Ländern an und verfügt über ein Auszahlungsnetzwerk, das 70 Märkte abdeckt. Die USA bleiben jedoch ein unerschlossenes Gebiet für diesen Dienst. Dies ist größtenteils auf den laufenden Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht SEC zurückzuführen, in dem die Gerichte die früheren XRP-Verkäufe von Ripple an institutionelle Anleger als Verstoß gegen die Wertpapiergesetze werteten. David Schwartz, CTO von Ripple, erklärte, dass das Unternehmen noch immer in diesen rechtlichen Gewässern navigiert und herausfindet, wie es mit dem ODL-Verkauf in den USA fortfahren soll.
Navigieren in rechtlichen Gewässern: Ein neuer Weg nach vorn
Die Partnerschaft zwischen Ripple und Uphold bietet eine neue Lösung für dieses Dilemma. Anstatt XRP für ODL-Verkäufe in den USA direkt von Ripple zu beziehen, tritt Uphold als Vermittler auf. Bei dieser Vereinbarung kauft Uphold XRP auf dem freien Markt, nicht direkt von Ripple und verkauft es an Finanzinstitute, die den Ripple Payments Service nutzen.
Krypto-Börsen sind im ODL-Ökosystem unverzichtbar, da sie den Umtausch von einer Fiat-Währung in eine andere durch XRP als Brückenwährung erleichtern. Die Rolle von Uphold ist in dieser Partnerschaft von entscheidender Bedeutung, da sie die Liquidität für ODL-Transaktionen mit US-Institutionen sicherstellt und gleichzeitig mögliche regulatorische Auswirkungen umgeht.
Uphold, das XRP-Reserven im Wert von 1,27 Milliarden US-Dollar hält, hat klargestellt, dass die XRP-Bestände der Kunden unangetastet bleiben und nicht zur Bereitstellung von Liquidität für diese Transaktionen verwendet werden. Stattdessen wird die Plattform XRP und andere Vermögenswerte auf dem offenen Markt erwerben, um eine nahtlose Erleichterung von ODL-Verkäufen zu gewährleisten und die Vermögenswerte der Kunden zu schützen.
I think it’s incredible. Congratulations!! Are our XRP on the platform going to enhance the liquidity?
👆😎— James Rule XRP 👊😎 (@RuleXRP) October 24, 2023
Mit diesem strategischen Schritt erschließt Ripple nicht nur den US-Markt für seine Ripple-Payments-Dienste, sondern schafft auch einen Präzedenzfall dafür, wie man regulatorische Herausforderungen mit Einfallsreichtum und Widerstandsfähigkeit meistert.

