- Chainlink und Ampleforth Protocol sind eine erfolgreiche Kooperation eingegangen.
- Das Ampleforth Protocol hat die Daten Oracles von Chainlink integriert, um externe Daten zur Berechnung des AMPL Preises zu berechnen.
Das Ampleforth Protocol hat gestern die erfolgreiche Implementierung der Daten Oracle Technologie von Chainlink (LINK) bekanntgegeben. Wie das Unternehmen bekanntgab, dient die Integration der Dezentralisierung der Kernkomponente des Protokolls. Die Oracles sollen es dem AMPL Protokoll ermöglichen das täglich schwankende Angebot der Währung AMPL anzupassen.
Im Gegensatz zu klassischen Kryptowährungsprojekten besitzt das AMPL Protokoll keine starre Obergrenze, sondern berechnet auf der Grundlage komplexer Algorithmen, welche das Angebot und die Nachfrage berücksichtigen, einen Durchschnittspreis. Ample ist somit ein Rohstoffgeld, wie Gold, aber mit einem Unterschied:
Ample ist ein Rohstoffgeld, wie Bitcoin und Gold, mit nahezu perfekter Angebotselastizität, wie Fiat. Es ist das erste gesunde Geld mit elastischem Angebot.
Wie das Unternehmen auf seiner Website beschreibt, sind kappe Rohstoffgelder wie Gold und Silber natürlich fair und unabhängig, da sie immun gegen Inflation sind. Allerdings besitzen sie den Nachteil, dass sie nicht effizient auf Nachfrageänderungen reagieren und daher anfällig für Konjunkturschwankungen sind. Um dieses Problem zu lösen, wurde Ample entwickelt:
Um dieses Defizit zu beheben, entwarfen die Projektgründer ein synthetisches Rohstoffgeld, das Preisinformationen an die Versorgung weitergibt. […] Diese automatische Lieferpolitik ist antizyklisch und unverdünnt, was das Ample immun gegen sowohl unkontrollierte Inflation als auch unkontrollierte Deflation macht.
Chainlinks Rolle im Ampleforth Protocol
Die Chainlink Integration wurde realisiert, um den Prozess der Bereitstellung der Daten zu dezentralisieren und zu beschleunigen. Die Oracles von Chainlink stellen externe Daten im Sinne eines Datenfeeds bereit, um Smart Contracts damit zu versorgen.
Um das schwankende Angebot der Währung AMPL zu berechnen, erhöht oder verringert das Ampleforth Protocol automatisch und proportional die Anzahl der Token, die jeder Benutzer als Reaktion auf den Durchschnittspreis besitzt. Die zugrunde liegenden Daten sollen nun über die Chainlink Oracles bereitgestellt werden. Bisher war Ampleforth der einzige Datenanbieter. Dank Chainlink wird Ampleforth nun Zugriff auf neun neue Preisfeeds haben: BraveNewCoin, Kaiko und CryptoCompare. Zudem sollen zukünftig AnyBlockAnalytics und KryptoAPIs hinzukommen.
Zunächst wird Chainlink täglich den AMPL/USD 24h Volume Weighted Average Price (VWAP) bereitstellen, der Informationen über den volumengewichteten Preis liefert. Zusätzlich zu den Marktdaten wird Chainlink außerdem für das CPI Oracle das aktuelle Kursziel, den inflationsbereinigten 2019 US-Dollar Preis bereitstellen. Dieser Wert wird anhand der Daten der persönlichen Konsumausgaben (PCE) des Bureau of Economic Analysis monatlich aktualisiert.
Im Rahmen der offiziellen Ankündigung auf Medium erklärte Ampleforth (frei übersetzt):
Daher sind genaue und dezentrale Quellen für Preis- und CPI-Informationen der Schlüssel zur Schaffung eines perfekt elastischen Rohstoffgeldes. Wir freuen uns sehr, der erste monetäre Vermögenswert zu werden, der in das Oracle von Chainlink integriert wurde.
Zuletzt hat Chainlink eine Kooperation mit Binance bekanntgegeben, um den Aufbau des Decentralized Finance (DeFi) Ökosystems zu fördern. Wie die in Malta ansässige Börse ankündigt, wird Binance über die Technologie von Chainlink seine Marktdaten an DeFi-Projekte weitergeben.
Der Chainlink Kurs kann von der neuen Ankündigung profitieren und verzeichnet zum Redaktionszeitpunkt einen Anstieg von 8% über die letzten 24 Stunden.
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