- WorldCoin verzeichnet einen massiven Anstieg der Zahl der Nutzer der globalen Verifizierungs-ID.
- Die Behörden in Frankreich und Deutschland sind besorgt über möglichen negativen Auswirkungen des Projekts – Kenia hat es bereits verboten.
WorldCoin hat seit seiner Einführung viel an Zugkraft gewonnen. Mit der zunehmenden Beliebtheit des Tokens in der Krypto-Community hat WorldCoin einen massiven Anstieg der Zahl seiner World-IDs verzeichnet.
WorldCoin gab die neue Entwicklung in einem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag bekannt, in dem es feststellte, dass die ID-Verifizierungen seit dem Start des Protokolls um mehr als 100% angestiegen sind. Das Projekt läuft weltweit.
Die neuen Zahlen kommen sieben Tage nach dem Start von WorldCoin und der Inbetriebnahme weiterer Augeniris-Erfassungskameras – den „Orbs“ – auf der ganzen Welt. In dem Blogbeitrag heißt es.
„Bemerkenswert ist, dass sich die Rate der World ID-Verifizierungen im Jahr 2023 bereits einmal verdoppelt hat. Zwischen Januar und Juli stieg die Zahl der World ID-Anmeldungen von einer Million auf zwei Millionen in weniger als der Hälfte der Zeit, die für das Erreichen der ersten Million benötigt wurde. Der 2-fache Anstieg der wöchentlichen World ID-Anmeldungen in der letzten Woche zeigt, dass die weltweite Nachfrage nach World ID als eigenständiges Produkt nachhaltig steigt.“
Diese Statistik zeigt, dass die Nachfrage nach WorldCoin trotz der Kontroverse, die das Projekt hervorgerufen hat, stark gestiegen ist.
Regierung etlicher Staaten sind gegen World-ID
Auch die WorldCoin-Community scheint in einem noch nie dagewesenen Tempo zu wachsen, zumal sich die WorldCoin Foundation hinter die Community stellt. Das Protokoll hat auch auf die Nachfrage nach der World ID verwiesen, was ein Zeichen dafür ist, dass es einen großen Markt für ein die Privatsphäre wahrendes Identitätsprotokoll gibt. In dem Blogbeitrag heißt es dazu;
„Neben der Zunahme an verifizierten World ID-Inhabern verzeichnete die World App von Tools for Humanity die erste für das Worldcoin-Netzwerk entwickelte Wallet. Nach dem Start des Netzwerks gabe es auch einen Anstieg der weltweiten Aktivitäten. In den sieben Tagen nach dem Start gab es einen dreifachen Anstieg der wöchentlich aktiven World App-Nutzer und einen mehr als zehnfachen Anstieg der wöchentlichen Kontoeröffnungen.“
Projektwachstum und Errungenschaften kümmern die Aufsichtsbehörden jedoch nicht. In der vergangenen Woche bestätigte das kenianische Innenministerium, dass man alle Aktivitäten im Zusammenhang mit WorldCoin verboten habe, bis die Risiken geprüft und bewertet seien. Die Aufsichtsbehörden in Frankreich, Großbritannien und Deutschland sind ebenfalls sehr kritisch gegenüber dem Projekt, das per Augeniris-Scan jedem Menschen auf diesem Planeten einen weltweit gültigen, fälschungssicheren Identitätsnachweis verschaffen will.
Den aktuellen Stand des Projekts erfährt man auf der offiziellen WorldCoin-Website, die außerdem Aufschluss gibt über die Fortschritte des Projekts und seine Pläne für die Zukunft.

