- James Murphy stellt FOIA-Antrag nach der Streichung von XRP von der grünen Liste der NYDFS und fordert Transparenz bei der Entscheidung.
- Murphy stellt den Einfluss der SEC auf die NYDFS-Entscheidung in Frage und droht mit rechtlichen Schritten, falls die Frist nicht eingehalten wird.
Eine jüngste regulatorische Maßnahme hat im Krypto-Sektor Aufmerksamkeit erregt: die Streichung von XRP von der grünen Liste des New York Department of Financial Services (NYDFS). Diese Entscheidung, die XRP zusammen mit anderen Kryptowährungen wie LTC und DOGE ausgeschlossen hat, hat in der Krypto-Community Besorgnis ausgelöst.
The New York Department of Financial Services @NYDFS removed $XRP from its Greenlist AFTER Judge Torres ruled that the XRP token is not a security.
I wanted to find out why.
So here’s what I did about it. 👇
(Via @DigPerspectives ) pic.twitter.com/E7rIebpDR0— MetaLawMan (@MetaLawMan) January 25, 2024
Als Reaktion darauf hat James Murphy, ein angesehener Rechtsgelehrter und Verfechter von Kryptowährungen, bekannt als MetaLawMan, einen FOIA-Antrag (Freedom of Information Act) eingereicht, um die Gründe für diese regulatorische Maßnahme zu beleuchten.
Murphys FOIA-Antrag kommt, nachdem ein Bundesrichter in New York im Juli 2023 entschieden hat, dass XRP kein Wertpapier an und für sich ist. Diese Gerichtsentscheidung steht im Gegensatz zur NYDFS-Aktion, was Murphy dazu veranlasst, die Grundlage für die Entscheidung der Regulierungsbehörde zu hinterfragen.
Sein Ziel ist es, Dokumente, Aufzeichnungen und Kommunikation im Zusammenhang mit der Streichung von XRP von der grünen Liste zu erhalten, einschließlich möglicher Einflüsse von anderen Regierungsbehörden, wie der SEC.
In einem kürzlich geführten Interview mit dem YouTube-Kanal Digital Perspective gab Murphy Details zu seinen FOIA-Anfragen preis. Er erklärte, dass er Zugang zu allen Unterlagen beantragt hat, die an der Entscheidung, XRP von der grünen Liste zu streichen, beteiligt waren, und auch Informationen über jegliche Kommunikation zwischen der NYDFS und anderen Regierungsbehörden bezüglich der Streichung von der Liste angefordert hat.
Murphy äußerte auch seine Enttäuschung über die Nichteinhaltung der Fristen durch die NYDFS. Bislang hat die NYDFS nicht auf die Informationsanfragen reagiert, und die nächste Frist ist der 31. Januar 2024.
Murphy, der in New York als Anwalt zugelassen ist, hat einen auf Informationsfreiheitsgesetze spezialisierten Anwalt beauftragt und die Möglichkeit rechtlicher Schritte gegen die Aufsichtsbehördeangedeutet , falls die nächste Frist nicht eingehaltenwird.
Die aktuelle Situation wirft mehrere wichtige Fragen auf: Was waren die Beweggründe der NYDFS für die Streichung von XRP von ihrer grünen Liste? Hat die SEC oder eine andere Behörde diese Entscheidung beeinflusst? Wie wird sich diese Entscheidung auf die Wahrnehmung und Verwendung von XRP auf dem Kryptowährungsmarkt, insbesondere in New York,auswirken ?
Murphys Initiative ist nicht nur ein Versuch, Transparenz und Klarheit in regulatorischen Entscheidungen zu erhalten, sondern auch ein entscheidender Schritt zur Verteidigung der Interessen der Krypto-Community.
Es wirderwartet, dass der Fall imweiteren Verlauf Licht in den Entscheidungsprozess der NYDFS und seine Auswirkungen auf XRP und andere Kryptowährungenbringen wird. Dieser Fall ist ein bedeutendes Beispiel dafür, wie regulatorische Maßnahmen einen tiefgreifenden Einfluss auf den Kryptowährungsmarkt haben können und wie wichtig Transparenz und Rechenschaftspflicht bei Entscheidungen sind, die diesen aufstrebenden Sektor betreffen.

