- Kraken und die US-Börsenaufsicht SEC erzielen eine Einigung, die die Börse verpflichtet, das Staking von Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten einzustellen.
- Namhafte Persönlichkeiten wie Brain Armstrong und Charles Hoskinson geben ihre Meinung zu den Vor- und Nachteilen des Krypto-Stakings ab.
Jüngsten Berichten zufolge haben sich die SEC und Kraken Exchange auf einen Vergleich geeinigt, nachdem die Börse zugestimmt hat, ihren Staking-Service in den USA einzustellen. Während sowohl die SEC als auch die Sprecher von Kraken es abgelehnt haben, mit Medienvertretern zu sprechen, erwähnt Coindesk, dass eine Stellungnahme bezüglich der Einigung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen könnte.
Das Krypto-Lending-Produkt von Kraken bietet eine Rendite von 24% und befindet sich derzeit im Rahmen der von Kraken angebotenen Staking-Services. Krakens Staking Service belohnt Kunden mit 20% Jahreszins.
Die Zukunft des Stakings in den USA
Bei Redaktionsschluss gab es noch keine offiziellen Statements zum das Staking von Kryptowährungen in den USA. Brain Armstrong, CEO von Coinbase, hat jedoch eine Reihe von alarmierenden Tweets veröffentlicht. Armstrong stellt fest, es gebe Gerüchte dass die SEC das Krypto-Staking für Privatkunden in den USA stoppen will. Falls die SEC weiter den Weg der Regulierung durch Zwangsmaßnahmen geh, wird das keine positiven Ergebnisse bringen. Es wird nur dazu führen, dass Krypto-Dienstleister den USA den Rücken kehren und sich in kryptofreundlichen Staaten niederlassen.
4/ We need to make sure that new technologies are encouraged to grow in the US, and not stifled by lack of clear rules. When it comes to financial services and web3, it's a matter of national security that these capabilities be built out in the U.S.
— Brian Armstrong 🛡️ (@brian_armstrong) February 8, 2023
Für den CEO von Coinbase ist das Staking eine wesentliche Innovation für den Markt. Mit Staking können Kunden direkt an offenen Krypto-Netzwerken ohne die verpflichtende Inanspruchnahme dritter Parteien teilnehmen. Staking hilft, die Skalierbarkeit zu fördern, die Sicherheit zu erhöhen und die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks zu bewirken.
Auch Cardano-Chef Charles Hoskinson hat sich zu wort gemeldet. Im Gegensatz zu Brain Armstrong vertritt Hoskinson die Auffassung, dass das Staking von Kryptowährungen, insbesondere von Ethereum, nicht so vielversprechend ist, wie von interessierte Seite gern propagiert.
„Ethereum-Staking ist problematisch. Wenn man sein Vermögen vorübergehend jemand anderem überlässt, damit dieser eine Rendite erhält, sieht das sehr nach regulierten Produkten aus. Slashing und Bonds sind nicht so gut. Nicht-reguliertes liquides Staking hingegen ist wie die Mining-Pools, die wir seit 13 Jahren nutzen.“

