- Ripple CEO Brad Garlinghouse zieht einen Börsengang (IPO) von Ripple innerhalb der nächsten 12 Monate in Betracht.
- Der Börsengang wäre auch eine logische Konsequenz aus der letzten Serie-C Finanzierungsrunde.
Es könnte die Sensationsmeldung des bisherigen Jahres im Kryptowährungsraum sein. Asheesh Birla, der Senior Vice President of Products von Ripple hat in einem Tweet erklärt, dass Ripple einen Börsengang (IPO – Initial Public Offering) innerhalb der nächsten 12 Monate in Erwägung zieht. Ein Börsengang von Ripple könnte einerseits ein riesiger PR-Schritt, um größere Aufmerksamkeit in den Mainstream Medien zu erhalten, anderseits dürfte das Kapital Ripple zu einem exponentiellen Wachstum verhelfen.
Ripple CEO Garlinghouse zieht Börsengang in Betracht
Wie auch andere Größen der Krypto-Branche waren Brad Garlinghouse, CEO von Ripple und Asheesh Birla, auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos vertreten. In einem zweistündigen Interview mit dem Wall Street Journal in Davos machte Brad Garlinghouse einige interessante Aussagen. Leider gab es kein Live-Stream zu der Veranstaltung. Zum Redaktionszeitpunkt sind auch noch keine Videos von Anwesenden veröffentlicht worden.
Allerdings haben Ripple-Führungskräfte und andere Anwesenden, die zusammen mit Brad Garlinghouse an der Veranstaltung teilnahmen, Zitate von ihm getwittert. Die sicherlich bedeutendste Aussage stammt von Asheesh Birla, der twitterte:
In den nächsten 12 Monaten werden Sie Börsengänge im Crypto/Blockchain-Bereich sehen. Wir werden nicht die Ersten sein und auch nicht die Letzten, aber ich erwarte, dass wir an der Spitze stehen werden … es ist eine natürliche Entwicklung für unser Unternehmen. -@bgarlinghouse am #WEF20
Ein IPO könnte für Ripple ein bedeutender Schritt sein, da mittels des IPOs institutionelle Investoren Geld in Ripple investieren und auf den Wert von Ripple als Unternehmen wetten könnten. Zudem könnte es auch ein riesiger Deal für den XRP Token sein, da Ripple dann noch mehr Kapital zur Verfügung hätte, um die On Demand Liquidity (ODL)-Zahlungslösung weiter auszubauen. Langfristig könnte der XRP Preis auch unweigerlich von dem Börsengang profitieren, da potentielle Aktien-Investoren auch an dem XRP Token als Investment interessiert sein könnten.
Der Börsengang wäre auch eine logische Konsequenz aus der letzten Serie-C Finanzierungsrunde, da dies der letzte Schritt vor dem Börsengang eines Unternehmens ist. Ripple hatte Mitte Dezember eine 200 Millionen US-Dollar Finanzierungsrunde abgeschlossen. Die Serie C wurde von der Investmentgesellschaft Tetragon angeführt und von weiteren wichtigen Ripple Partnern, wie SBI Holdings und der Risikokapitalfirma Route 66 Ventures begleitet.
Garlinghouse: XRP ist Bitcoin als Zahlungsmittelüberlegen
Jenseits der Nachricht über einen möglichen Börsengang machte Garlinghouse aber auch weitere, bedeutende Aussagen. So erklärte Garlinghouse, dass er optimistisch für BTC als Wertaufbewahrungsmittel ist. Allerdings sei Bitcoin nicht für Zahlungen geeignet. Er fügte hinzu, dass Konsumenten BTC nicht bei Starbucks verwenden werden, weil der Kaffee kalt sein würde, bis der Kaffee bezahlt ist.
“I’m bullish on BTC as a store of value, but not for payments. You don’t want to use BTC at Starbucks b/c by the time you get your coffee, it’ll be cold.” –@bgarlinghouse at @WSJ Journal House … good point on why there won’t be one crypto to rule them all! pic.twitter.com/c89KrFILoc
— Asheesh Birla (@ashgoblue) January 23, 2020
In Bezug auf Bitcoin sagte Garlinghouse auch, dass angesichts des zunehmenden Klimawandels überraschend ist, dass „1% des globalen Energieverbrauchs auf das Bitcoin Mining“ entfällt. Im Gegensatz dazu sei die Durchführung einer Validierung im XRP Ledger wie das Betreiben einer Glühbirne.
“We’re here at Davos where climate change is a big topic… 1% of global energy consumption is Bitcoin mining – that is stunning! Running a validator on the XRP Ledger is like running a lightbulb.” –@bgarlinghouse #WEF20
— Eric van Miltenburg (@ericvanm) January 23, 2020
Auch in Bezug auf traditionelle Zahlungssysteme, wie SWIFT, machte Garlinghouse eine kämpferische Ansage. Monica Long vom Wall Street Journal twitterte folgende Aussage von Garlinghouse:
Wir sind Opfer einer kaputten globalen Zahlungsinfrastruktur… Sie könnten das Haus umgestalten – was SWIFT tut – aber Sie werden das Problem nicht grundlegend lösen, wenn Sie das Haus nicht von Grund auf neu errichten, was Ripple tut.
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