- Obwohl viele Einsteiger in den Kryptomarkt strömen, ist ihr Einfluss begrenzt. Das Sagen haben die kapitalstarken Langzeitanleger, im infantilen Börsensprech „Wale“ genannt.
- Mehr als 2,4 Millionen Bitcoins, die von Langzeitanlegern gehalten werden, sind aktzuell nicht im Markt. Sie könnten ihn aber jederzeit entscheidend beeinflussen.
- Obwohl viele Einsteiger in den Kryptomarkt strömen, ist ihr Einfluss begrenzt. Das Sagen haben die kapitalstarken Langzeitanleger, im infantilen Börsensprech „Wale“ genannt.
- Mehr als 2,4 Millionen Bitcoins, die von Langzeitanlegern gehalten werden, sind aktuell nicht im Markt. Sie könnten ihn aber jederzeit entscheidend beeinflussen.
Da die Nachfrage nach Bitcoin steigt, schnappen sich große Hände so viele Bitcoins, wie sie bewältigen können. Das Verteilungsmuster ist jedoch noch weitgehend ein Rätsel. Nachdem Bitcoin in diesem Jahr auf über 60.000 Dollar gestiegen ist, drängen neue Käufer in den Markt. Langzeitanleger gehören jedoch immer noch zu den größten Bitcoin-Walen. Neue Berichte haben Informationen über die vielen Schlüsselakteure mit den größten Bitcoin-Beständen offenbart.
Die meisten Bitcoins, schätzungsweise 2,4 Millionen an der Zahl, sind verloren gegangen. Viele wurden beschlagnahmt, weil die Inhaber Betrüger waren, andere liegen auf Konten, die verwaist sind, aus welchen Gründen auch immer.
Krypto-Börsen liegen mit 2,3 Millionen BTC in ihrem Besitz dicht dahinter. Binance, Bitfinex, Coinbase, Robinhood und OKX sind die führenden Börsen, die schätzungsweise 11% aller existierenden Bitcoins halten. Allein die Börse MT.GOX hält – trotz ihrer Verwicklung in einen der größten Hacks in der Geschichte von Bitcoin – immer noch eine alte Wallet mit 82.000 Bitcoin.
Auf der anderen Seite halten unbekannte Wale 1,6 Millionen Bitcoins, und die Zahel der noch nicht produzierten Bitcoins beläuft sich auf schätzungsweise 1,4 Millionen. Die bevorstehende Halbierung wird zu einer Verringerung des Angebots führen, so dass sich die oben genannten Zahlen noch ändern können.
Investmentfirmen sind ebenfalls hoch im Kurs: Da sind regulierte Investmentfirmen wie Grayscale, Blackrock und eine Handvoll anderer, die zusammen 933.000 Bitcoins angehäuft haben, dank Bitcoin-Produkten wie den neuen BTC-ETFs. Auch MicroStrategy und Block One, zwei führende Fintech-Unternehmen, halten 193.000 bzw. 140.000 Bitcoins.
Die Weltbevölkerung hält rund 50% der existierenden Bitcoins
Auch Einzelne halten bedeutende Bitcoinmengen. Der pseudonyme Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto hat schätzungsweise 1,1 Millionen Bitcoin für sich selbst beiseite gelegt. Obwohl Namakotos Bitcoin-Bestand seit 2009 nicht mehr angerührt wurde, rangiert er mit einem Bitcoin-Vermögen von 66 Milliarden Dollar auf Platz 22 der reichsten Menschen der Welt – falls es ihn noch gibt oder je gab und nicht eine Personengruppe hinter dem Namen steht.
Die Winklevoss-Zwillinge, Krypto-Investoren und Gründer der Gemini-Krypto, halten rund 70.000 BTC, während Risikokapitalgeber Tim Draper sich im Lauf der Jahre rund 30.000 BTC gesichert hat. Michael Saylor, ehemaliger CEO von MicroStrategy und bekannter Bitcoin-Pionier, hält rund 18.000 Bitcoins.
Tech-Unternehmen halten mit 8.000 Bitcoins ebenfalls eine beträchtliche Menge. Trotz Elon Musks gemischten Signalen zu Bitcoin besitzt sein Elektrofahrzeugunternehmen Tesla 9.700 Bitcoins.
Allerdings könnte sich diese Zahl seither erhöht haben. Dicht dahinter folgt der Milliardär Peter Theil, dessen Unternehmen im Jahr 2023 satte 100 Millionen Dollar für den Kauf von Bitcoin ausgab. Der Milliardär verfügt über einen geschätzten Bitcoin-Bestand von 3.600. 10,5 Millionen Bitcoin, der größte Anteil, verteilen sich auf den Rest der Welt.
Dann sind da noch die Strafverfolgungsbehörden, das Kryptocoin-Unternehmen Tether und börsennotierte Miner, die jeweils 335.000, 67.000 und 40.000 Bitcoins besitzen.
El Salvador ist das einzige Land, das Bitcoin als nationale Währung eingeführt hat und dort hat die Regierung schätzungsweise 2.800 Bitcoins gebunkert.

