- In einem Interview mit Tom Lee hat Craig Wright neue umstrittene Aussagen über Bitcoin (BTC) getroffen.
- Er sprach auch über den Zweck von Bitcoin SV (BSV) und über die Akzeptanz von Kryptowährungen.
Der selbsternannte Erfinder von Bitcoin, Craig Wright, hat in einem Interview mit Tom Lee neue umstrittene Aussagen getroffen. Er sprach darüber, wie Bitcoin sich nach seiner Meinung von dem ursprünglichen Konzept des elektronischen Geldes entfernt hat.
Wright über den ursprünglichen Zweck von Bitcoin
Das Interview fand in Thomas Lees Show, 3 Points TV, statt. Lee interviewte Wright, den Präsidenten von nChain, und Jimmy Nguyen, den Präsidenten der Bitcoin Association. Die Befragten äußerten sich zum aktuellen Zustand des Kryptomarktes und zu Bitcoin. Wright und Nguyen begannen das Interview mit der Feststellung, dass es derzeit Manipulationen auf dem Markt und einen Mangel an tatsächlicher Verwendung von Bitcoin gibt.
Sie erklärten auch, dass Bitcoin kein Wertspeicher ist und dass es in seinem ursprünglichen Design, elektronisches Geld zu sein, versagt hat. Die Befragten betonten die Notwendigkeit, Bitcoin nach seinem „ursprünglichen Konzept“ zu verwenden, mit realen Anwendungen in großem Maßstab. Wie beide betonten, ist Bitcoin zu einem reinen Spekulationsobjekt geworden. Wright erklärte, dass die ursprüngliche Idee hinter Bitcoin darin bestand, eine alternative Währung zur Bekämpfung der Reichen und des traditionellen Finanzsystems zu schaffen.
Für Wright sollte sich die aktuelle Debatte daher auf die Akzeptanz von Bitcoin konzentrieren. Etwas, das Bitcoin SV, wie er sagt, auf Geschäftsebene erreicht hat:
Als ich Bitcoin zum ersten Mal erfand und schuf, war es das Ziel, Micropayments zu ermöglichen, um die kommerzielle Nutzung zu ermöglichen.[…] Viele Leute sehen einen anderen Aspekt von dem, was Bitcoin ursprünglich ausmachte.
Wright sagte auch, dass der aktuelle Zustand von Bitcoin ein Kampf zwischen zwei Konzepten sei. Das erste ist, so Wright, sein „Originaldesign“ gegenüber dem alternativen Design von „digitalem Gold oder so“.
Wright in China und eine rechtliche Entscheidung über Bitcoin, die 90 Jahre dauern könnte
Andererseits hat Wright in zwei weiteren Entwicklungen jenseits des Interviews für Kontroversen gesorgt. Vor kurzem begann er eine Tournee durch Asien. Das erste Ziel war die Tsinghua University. Dort wurde Wright eingeladen, um an einem Panel teilzunehmen und über Bitcoin, Bitcoin SV und seine Geschichte zu sprechen. Die Veranstaltung wurde von der Tsinghua International Blockchain Association (TIBA) gesponsert.
Die Organisation wurde kritisiert, weil sie eine Persönlichkeit wie Wright eingeladen hatte. Allerdings verteidigte die TIBA ihre Haltung, indem sie darauf hinwies, dass bei der Veranstaltung mehrere Standpunkte vertreten werden müssen. Bei der Veranstaltung selbst sorgte Wright mit der Unterzeichnung eines Bitcoin Whiterpapiers als Satoshi Nakamoto für die größte Aufregung auf diversen Social Media Plattformen.
In der Zwischenzeit sieht sich Wright mit rechtlichen Problemen konfrontiert. Im Falle von Dave Kleiman, einem seiner ehemaligen Mitarbeiter, forderte das Rechtsteam von Wright eine Verlängerung um 90 Jahre, um den Erben von Kleiman die Hälfte der Bitcoin (500.000 BTC) zu geben, die ursprünglich von Satoshi Nakamoto gemined wurde. Das Urteil wurde im August von einem Richter gefällt und muss bis zum 23. Dezember des laufenden Jahres vollzogen werden. Wright hat jedoch erklärt, dass er derzeit nicht über die Mittel verfügen kann, um die Strafe zu bezahlen.
Wright ist und bleibt zweifellos einer der umstrittensten Charaktere im Krypto-Bereich. Du kannst das vollständige Interview mit Craig Wright im Folgenden sehen:
https://youtu.be/623Dk419aSs
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