- Immer mehr Geschäftsbanken Banken kaufen offenbar stetig Spot-Bitcoin-ETF-Anteile, und vergrößern damit ihr Engagemant in Krypto.
- Das hat Auswirkungen auf die immer vorhandenen und meist nie zutreffenden Spekulationen um den Bitcoinkurs: Schnell auf 100.000 Dollar soll er diesmal steigen.
Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der US-Börsenaufsicht SEC zeigt, dass mehrere US-Banken mit einem verwalteten Vermögen von zusammen rund 470 Milliarden Dollar BlackRocks Bitcoin-ETF-Anteile kaufen. Während diese Aktion zeigt, dass das Interesse der Institutionen an Bitcoin zunimmt, hat sie auch Spekulationen darüber ausgelöst, ob der Kurs bald 100.000 $ erreicht.
Käufe von Bitcoin-ETF-Anteilen durch US-Banken nehmen zu
Julian Fahrer, CEO des Bitcoin-Marktdatenauswerters Apollo Sats, wies in einem Tweet auf die regelmäßig obligatorisch einzureichenden Berichte der Banken an die SEC hin:
„EILMELDUNG: Die 13F-Berichte an die SEC zeigen, dass die US-Banken Bitcoin kaufen.“
Er erwähnte speziell die Beteiligung der American National Bank am ETF von Ark und nannte sie bedeutsam, weil die Banken mit dem Kauf von ETF-Anteilen einen „Tabubruch“ begehen.
Fahrer erklärte witer, dass neben den Banken auch prominente Wall-Street-Unternehmen aus einer Reihe von Investmentmanagern und Family Offices mit verwalteten Vermögen zwischen 200 Millionen und 10 Milliarden Dollar Bitcoin über ETF-Variante kaufen.
Park Avenue Securities LLC, mit einem verwalteten Vermögen von 9,9 Milliarden Dollar, ist der zweitgrößte Name auf der Liste und hat 7.328 GBTC-Anteile für 457.780 Dollar gekauft. Insgesamt kauften Wall-Street-Firmen mit einem Gesamtvermögen von 15 Milliarden Dollar im ersten Quartal Bitcoin-ETFs im Wert von rund 4 Millionen Dollar.
Matt Hougan, Chief Investment Officer von Bitwise, sprach über Bitcoin-Käufe von institutionellen Akteuren und hob den 15. Mai als kritisches Datum hervor, das Investoren im Auge behalten sollten. Er fügte erklärend hinzu:
„Investoren mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar müssen bei der SEC Berichte einreichen, die so genannten „13-F Filings“, die ihre öffentlich gehandelten Beteiligungen offenlegen. Diese Berichte müssen spätestens 45 Tage nach Ende des betreffenden Quartals eingereicht werden.“
Obwohl die Einreichung eine Momentaufnahme darstellt, glaubt Hougan, dass einige der Namen die Öffentlichkeit überraschend werden.
BlackRocks IBIT konkurriert mit Grascayles GBTC
BlackRocks Bitcoin-Spot-ETF, der iShares Bitcoin Trust (IBIT), ist dem GBTC von Grayscale in Bezug auf das verwaltete Vermögen dicht auf den Fersen, mit nur 50.000 BTC Unterschied. Wie in einem aktuellen CNF YouTube-Video zu sehen ist , hält IBIT jetzt 266.587 BTC im Wert von rund 18,79 Milliarden Dollar, während GBTC 315.941 BTC im Wert von rund 22,27 Milliarden Dollar besitzt.
Doch während GBTC seit seiner Auflegung im Januar Abflüsse zu verzeichnen hat, verzeichnete IBIT erhebliche Zuflüsse. IBIT kauft wöchentlich durchschnittlich 20.120 Bitcoins. Dagegen verzeichnet GBTC einen durchschnittlichen wöchentlichen Abverkauf von 22.620 Bitcoin.
Wenn diese Dynamik bei beiden ETFs anhält, wird BlackRock Grayscale als führenden US-Bitcoin-ETF ablösen. BlackRock hat MicroStrategy bereits jetzt überholt – CNF berichtete.
Beim Schreiben dieses Artikels wird Bitcoin bei 67.554 Dollar gehandelt, was einen Rückgang von 4,68% in den letzten Tagen bedeutet, wobei die Marktkapitalisierung bei 1,3 Billionen Dollar liegt. Das Handelsvolumen stieg um 61,8% auf 47,9 Milliarden Dollar was ein potenziell Kaufinteresse bedeutet.
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Es ist zwar nicht sicher, ob Bitcoin bald die 100.000-Dollar-Marke erreichen wird, aber ein solch herausragender Anstieg des Handelsvolumens bestärkt definitiv den Aufwärtstrend.

