- Frankreich soll sich für XRP als Basis für den digitalen Euro einsetzen und auf das Potenzial der bewährten Ripple Technologie für effiziente Transaktionen verwiesen haben.
- Die Europäische Zentralbank leitet ihr Projekt Digitaler-Euro in die Vorbereitungsphase über und signalisiert damit Fortschritte auf dem Weg zu seiner Einführung.
Es gibt Gerüchte, dass die Banque de France die XRP-Technologie von Ripple für ihre digitalen Euro-Ambitionen nutzen möchte. Das konkrete Interesse an XRP besteht seit 2021, als man erfolgreiche Versuche innerhalb von TARGET2-Securities, einer Plattform der Europäischen Zentralbank, durchgeführt hatte. Solche Meilensteine unterstreichen die Attraktivität der XRP-Technologie für staatliche digitale Finanzsysteme.
Edo Farina, ein Influencer in der XRP-Community, hat diese Spekulationen kürzlich noch verstärkt. Dokumente der Zentralbank befassen sich eingehend mit den Echtzeit-Abrechnungsfähigkeiten der dezentralen Ledger-Technologie und bezeichnen XRP als eine zentrale „virtuelle Währung“. Ihre Bedeutung wird durch ihr Potenzial unterstrichen, als Brücke über verschiedene Währungspaare hinweg zu fungieren und den Weg für effizientere globale Transaktionen und verzögerungsfreie Zahlungsverfahren zu ebnen.
FRANCE 🇫🇷 has chosen $XRP
Among the most powerful countries in the world, France 🇫🇷 (6th GDP) is the first to admit it wants to commit to $XRP for its digital euro.
In 2021, Banque de France successfully used CBDC in a test environment, in connection with TARGET2-Securities… pic.twitter.com/ZXj1BFNg3k
— EDO FARINA 🅧 XRP (@edward_farina) October 17, 2023
XRP – Neudefinition globaler Transaktionen
Die Rolle von XRP ist nicht nur konzeptionell. Die Dokumente beschreiben eine Vision, in der Banken als Liquiditätsreservoir fungieren und XRP für den Währungsaustausch nutzen. In dieser Vision wird XRP zu einem Vermittlungsmedium, das verschiedene Währungen nach dem Prinzip Zahlung-gegen-Zahlung überbrückt. Ziel ist eine optimale Transaktionseffizienz mit sofortigen Abrechnungen und vollständiger Transparenz, was zur Rationalisierung der Devisenprozesse führen würde.
Über das traditionelle Bankwesen hinaus stößt XRP auch auf das Interesse verschiedener Branchen. Insbesondere wird es für die Integration in Xsolla, ein weltweit führendes Unternehmen der Glücksspiel-Branche, ins Auge gefasst, was seine wachsende Bedeutung jenseits des konventionellen Finanzbereichs verdeutlicht.
Die EZB und der digitale Euro
Parallel zu Frankreichs Bestrebungen macht die Europäische Zentralbank EZB Fortschritte bei ihrem digitalen Euro-Projekt. Mit dem Übergang in die Vorbereitungsphase will die EZB die Voraussetzungen für die Einführung schaffen.
Allerdings ist der Weg nicht frei von Kritik. Einige sind der Meinung, dass die EZB angesichts der laufenden Beratungen über den digitalen Euro übereilt gehandelt hat. Markus Ferber, ein Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Europäischen Parlaments, hat solche Bedenken geäußert. Optimistisch betrachtet könnte diese zweijährige Vorbereitungsphase aber auch ein Zeitfenster für die EZB sein, um das Projekt im Detail anzupassen. EZB-Präsidentin Christine Lagarde bemerkte dazu:
„Wir müssen unsere Währung auf die Zukunft vorbereiten. Wir stellen uns einen digitalen Euro als eine digitale Form des Bargelds vor, die für alle digitalen Zahlungen gebührenfrei verwendet werden kann und die höchsten Datenschutzstandards erfüllt. Er würde neben dem physischen Bargeld existieren, das immer verfügbar sein wird und niemanden zurücklässt.“
Man wird sehen, welche Richtung die weitere Entwicklung des Projekts nimmt und ob man sich für XRP oder eine andere Technologie entscheiden wird.

