- Die neue Koalition wird sich darauf konzentrieren, wie Web 3-Technologien sich auf den Klimawandel auswirken werden.
- Sie wird auch untersuchen, wie diese Technologien eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung der derzeitigen Aktivitäten spielen können.
Während die Krypto- und Blockchain-Branche ihre Technologien weiter entwickelt, nutzen globale Organisationen diese Technologien, um ihren jeweiligen Zielen näher zu kommen. Im September hat das Weltwirtschaftsforum – der Öffentlichkeit meist nur als Lobby-Organisation bekannt, deren Mitglieder sich seit 1971 traditionell jeden Winter im Schweizer Davos treffen – die Crypto Sustainability Coalition CSC (Krypto-Nachhaltigkeitskoalition) zur Milderung der Folgen des Klimawandels gegründet.
Die Crypto Sustainability Coalition besteht aus 30 Unternehmen, Bildungsorganisationen und anderen Institutionen. Dazu gehören auch bekannte Krypto-Organisationen wie die Stellar Foundation, Avalanche, Solana, Ripple Labs, Circle und die NEAR Foundation.
DieCrypto Sustainability Coalition soll die Rolle der Web3-Technologien im Zusammenhang mit dem Klimawandel erforschen und bewerten. Das Web3 fasst Blockchain- und Krypto-basierte Technologien zusammen und rückt in letzter Zeit meher und mehr ins Rampenlicht. Das Weltwirtschaftsforum will herausfinden, inwieweit die Nutzung diese Technologien negative Auswirkungen auf den Klimawandel hat.
#WorldEconomicForum Sustainability Coalition to Leverage Web 3 Technologies 🤝
Stellar is part of the new monetary infrastructure
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Die Koalition wird als Teil des „Crypto Impact and Sustainability Accelerator“ arbeiten, einer weiteren sich mit dem Thema befassenden Initiative, die Anfang des Jahres ins Leben gerufen wurde. Beide wollen Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Unternehmen des Weltwirtschaftsforums eruieren. Brynly Llyr, dessen Leiter der Abteilung Blockchain und digitale Vermögenswerte äußerte sich dazu folgendermaßen:
„Zentraler Aspekt des Web3 ist die Nutzung der Technologie, um direktes Engagement und Handeln der Gemeinschaft zu fördern und zu belohnen. Das bedeutet, dass wir die Arbeit vieler einzelner Menschen koordinieren können, was kollektives Handeln ohne zentrale Kontrolle ermöglicht.“
Generalthema Dekarbonisierung
Die Crypto Sustainability Coalition CSC hat bereits Arbeitsgruppen eingesetzt, die drei Themen im Zusammenhang mit Blockchain, Kryptowährung und deren Nutzung untersuchen werden. Ein zentraler Punkt ist der Energieverbrauch dieser Technologien. Die CSC befasst in dem Zusammenhang auch mit deren Auswirkungen auf das Klima.
Der exorbitante Energieverbrauch sowohl des Bitcoin-Minings als auch des laufenden Bitcoin-Netzwerkbetriebs ist hinreichend bekannt. Bitcoins Proof-of-Work (PoW)-Konsensmechanismus ist die Hauptursache dafür. Ethereum, das bis vor wenigen Wochen prinzipiell dieselbe Technologie nutzte, wurde inzwischen auf den wesentlich energie-effizienteren Proof-of-Stake (PoS)-Konsensmechanismus umgestellt.
Da sich Krypto- und Blockchain-Technologie zum Web3 ausweiten, will das Weltwirtschaftsforum wissen, wie sich das in Zukunft auf das Klima auswirken wird. Ein weiterer Aspekt ist die Frage, wie die Web3-Technologie die Dekarbonisierung jeglicher Wirtschaftsaktivität fördern kann.
Das dritte Thema ist die Standardisierung und Einbindung von Emissionsgutschriften – CO2-Zertifikaten – in die wirtschaftlichen Nutzung der Blockchain-Technologie.
Das Weltwirtschaftsforum will die Nutzung von Blockchain- und Kryptotechnologien für ganz unterschiedliche Zwecke vorantreiben. 2020 war die Organisation bereits eine Partnerschaft mit Chainlink eingegangen, um Altsysteme mit Blockchain-Umgebungen zu verbinden.

