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- Crypto.com gab bekannt, dass ma Regionalbüros in Dubai eröffnen werde, während Bybit ankündigte, seine Geschäfte gleich ganz in die Wüstenstadt zu verlagern.
- In Dubai gelten seit kurzem Vorschriften, die Kryptowährungen einen eindeutigen rechtlichen Status geben, während die Behörden anderer Länder immer noch herumeiern.
Zwei der größten Börsen in der Kryptobranche haben ihren Umzug nach Dubai angekündigt der Wüstenstadt, die vor allem für ihre Wolkenkratzer und Einkaufszentren bekannt ist. Crypto.com wird Regionalbüros in der Stadt eröffnen, während Bybit den gesamten Betrieb in die Stadt verlegt.
Bybit gab am Montag bekannt, man habe von den Aufsichtsbehörden in Dubai die grundsätzliche Genehmigung zur Aufnahme des Betriebs erhalten. Das Unternehmen verlagert damit seinen Betrieb von Singapur in die Vereinigten Arabischen Emirate, wobei das neue Büro voraussichtlich schon im kommenden Monat voll betriebsbereit sein wird.
Ben Zhou, CEO von Bybit,
sagte dazu:
„Bybit freut sich darauf, zu den Innovationen im Bereich der virtuellen Vermögenswerte in der dynamischen Wirtschaft des Emirats beizutragen und seinen globalen Hauptsitz in Dubai zu haben. Diese grundsätzliche Genehmigung ist eine außergewöhnliche Gelegenheit für Bybit, die Vereinigten Arabischen Emirate und die weitere Region in ihrem Bestreben zu unterstützen, ein globales Technologiezentrum für virtuelle Vermögenswerte zu werden.“
Crypto.com, die Börse, die für Schlagzeilen sorgte, nachdem sie für die Rekordsumme von 700 Millionen Dollar die Namensrechte an der Staples-Arena der LA Lakers erworben hatte, macht einen ähnlichen Schritt. Die Börse operiert derzeit ebenfalls von Singapur aus, nachdem sie Hongkong, wo sie gegründet worden war, aufgrund regulatorischer Hürden verlassen hatte. Im Gegensatz zu Bybit eröffnet Crypto.com jedoch nur eine regionale Niederlassung in Dubai, während der Hauptsitz in Singapur bleibt.
Die beiden Börsen gehören zu den größten der Branche. Daten von CoinMarketCap zeigen, dass Crypto.com gestern 5,2 Milliarden Dollar über seine Spot- und Derivateplattformen umgesetzt hat, während Bybit allein auf seiner Derivatehandelsplattform über 10 Milliarden Dollar Umsatz hatte.
Angesichts der anhaltenden Bemühungen Dubais, kryptoattraktiv zu werden, ist der Schritt keine Überraschung. Die Stadt hat kürzlich eine neue Gesetzgebung verabschiedet, die Kryptowährungen einen verbindlichen rechtlichen Status und Schutz gewährt. Außerdem haben viele der zahlreichen Sonderwirtschaftszonen der Stadt eigene Vorschriften erlassen.
Dieser kryptofreundliche Ansatz der Politk und Wirtschaft färbt auf die Bevölkerung ab: Es gibt bereits Schulen in der Golfregion, die die Bezahlung der Schulgebühren in Kryptowährung erlauben. Die Citizens School etwa wird
Bitcoin– und Ethereum-Zahlungen akzeptieren, und arbeitet dazu mit einem lokalen Unternehmen zusammen, das die Krypto-Zahlungen automatisch in den Dirham, die Fiat-Währung der Vereinigten Arabischen Emirate umwandelt.