- SwissBorg gehört in der Schweiz zu den präsentesten Verwaltern von Kryptovermögen. Das Unternehmen positionierte sich früh im Privatanleger‑Segment mit eigener mobiler App für iOS- und Android-Smartphones.
- Jetzt hat SwissBorg von der französischen Finanzaufsicht AMF die EU-MiCA-Lizenz erhalten. Damit zählt das Unternehmen zu den ersten Anbietern, die nach dem neuen EU‑Regelwerk zugelassen sind.
Im europäischen Kontext rückt SwissBorg damit in eine neue Größenordnung. Mit rund einer Million Kunden zählt das Unternehmen zu den größeren Krypto-Dienstleistern im Privatkunden-Segment. Die MiCA‑Lizenz verschafft SwissBorg zudem institutionelle Anschlussfähigkeit, was Kooperationen mit Banken, Brokern und FinTechs erleichtert.
Gleichzeitig stärkt die MiCA-Lizenz die Position in Deutschland, Italien, Spanien und den Niederlanden, die die größten Privatkunden-Segmente der EU haben.
Die MiCA‑Zulassung ist eine Zäsur für das Unternehmen. SwissBorg betont, dass die Genehmigung nicht nur ein formaler Schritt sei, sondern ein Beleg für die schon lange praktizierten eigenen Standards in Sicherheit, Transparenz und Compliance.
Swissborg CEO Cyrus Fazel spricht von einem entscheidenden Moment für die europäische Perspektive des Unternehmens. Die MiCA-Lizenz ermögliche Innovationen unter klaren rechtlichen Rahmenbedingungen und erhöhe den Anlegerschutz im Zusammenhang mit Digital-Assets.
Warum die Wahl auf Frankreich fiel
SwissBorg hat sich bewusst für die Antragstellung bei der französischen Autorité des Marchés Financiers (AMF) entschieden. Die französische Finanzaufsicht gilt europaweit als eine der strengsten und aktivsten Aufsichtsbehörden.
Sie priorisiert seit Jahren den Anlegerschutz und hat schon lange eine bessere europäische Regulierung gefordert. Die MiCA-Lizenz-Erteilung an Swissborg bestätigt laut Justine Lamberger, Leiterin der Swissborg-Rechtsabteilung, die Wirksamkeit der bestehenden eigenen Kontrollen und des Risikomanagements.
Ausblick
Für die Kunden ändert sich vorerst nichts. Sie nutzen wie bisher ihre mobile App. SwissBorg kündigt an, den Übergang ins EU-Recht transparent zu begleiten und rechtzeitig über Ablauf und Zeitplan zu informieren. Mit der Zulassung in einem der anspruchsvollsten Aufsichtsregime Europas sieht sich SwissBorg gut positioniert, seine Krypto-Dienstleistungen weiterzuentwickeln und langfristig abzusichern.
Swissborg hat aktuell rund eine Million verifizierte Kunden und einen TVL im Bereich von über einer Milliarde Dollar. Damit liegt man im Schweizer Markt nicht auf dem Niveau der großen Kryptobanken, ist jedoch einer der größten Anbieter im Privatanleger-Segment.
SwissBorg entwickelt sich damit vom regional präsenten Schweizer Krypto-Dienstleister zum EU-weit regulierten Vermögensverwalter. Die MiCA‑Genehmigung der französischen AMF war der Schlüssel dazu.

