- Die IOTA-Stiftung liefert auf ihrer Website jetzt News zu Nachhaltigkeit, Energieverbrauch und Regulierungskonformität der IOTA-Projekte. Die Informationen umfassen technische Bewertungen und den Stand der Konformität mit den MiCA-Regelungen.
- Hintergrund sind die konkreten Anforderungen der EU‑Verordnung Markets in Crypto‑Assets, die bis Juli umgesetzt sein muss und detaillierte Offenlegungspflichten für Organisationen der Kryptobranche vorsieht.
Die IOTA Stiftung stellt erstmals eine konsolidierte Übersicht über Nachhaltigkeitsindikatoren bereit, die in Zusammenarbeit mit dem Crypto Carbon Ratings Institute (CCRI) erhoben werden, auf dessen Daten sich auch die involvierten EU-Gremien verlassen. Die Daten orientieren sich an den MiCA‑Vorgaben und umfassen:
- den Energieverbrauch des Netzwerks
- die Effizienz-Kennzahlen der Protokoll-Architektur
- die Vergleichswerte zu rechenintensiven Blockchain‑Systemen
- die Dokumentation der zugrunde liegenden Methodik
Die Kennzahlen sollen Entwicklern und Unternehmen ermöglichen, Umweltwirkungen transparent offenzulegen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Die Stiftung verweist darauf, dass das IOTA‑Projekt aufgrund seiner Architektur einen deutlich geringeren Energiebedarf aufweist als klassische Blockchains, was insbesondere für Anwendungen im industriellen und öffentlichen Sektor relevant ist.
Konformitätsnachweise und technische Dokumentation
Zusätzlich werden Konformitätsnachweise veröffentlicht. Dazu gehören im einzelnen:
- Zertifikate und Audit‑Dokumente
- Technische Whitepaper
- MiCAR‑relevante Dokumente für Entwickler, Handelsplätze und Dienstleister
- Unterlagen zur regulatorischen Einordnung der Technologie
Die Dokumente sollen Entscheidern im Markt helfen, regulatorische Anforderungen zu prüfen und eigene Prozesse entsprechend anzupssen. IOTA steht nach Angaben der Stiftung im Austausch mit Behörden und politischen Entscheidungsträgern, um Fragen zur rechtlichen Einordnung verteilter Technologien wie DLT zu klären.
Branchendialog
Die neuen IOTA-Informationen beschreiben zudem die technische Ausrichtung des Projekts sowie Kooperationen mit Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen.
Ergänzend nimmt die IOTA-Stiftung an Konsultationen und Fachveranstaltungen teil, um technische Hintergründe und regulatorische Fragestellungen im öffentlichen Dialog zu erläutern.

