- Die Schweizer Krypto-Bank Sygnum hat mit ihrem BTC Alpha Fund in kürzester Zeit ein starkes Signal an den institutionellen Markt gesendet.
- In nur vier Monaten seit dem Start im Oktober flossen über 750 Bitcoin von professionellen und institutionellen Anlegern in den Fonds.
Die Sygnum Bank rechnet mit einer jährlichen Rendite von acht bis zehn Prozent in BTC und setzt auf marktneutrale Arbitrage-Strategien, die unabhängig vom BTC-Spotpreis ROI generieren sollen.
Der Fonds wurde gemeinsam mit Starboard Digital Strategies aufgelegt und richtet sich explizit an professionelle und qualifizierte Investoren in regulierten Märkten wie der Schweiz und Singapur. Domiziliert ist der BTC Alpha Fund auf den Cayman Islands, ein gängiger Standort für alternative Anlage-Instrumente mit internationaler Investorenbasis.
Marktneutrale Bitcoin-Strategie
Die schnelle Kapitalbildung und die anfängliche Performance des Fonds unterstreichen einen klaren Trend: Institutionelle Anleger suchen zunehmend nach Bitcoin-Strategien, die nicht nur auf Kurssteigerungen setzen, sondern laufende Erträge generieren.
Markus Hämmerli ist Head of Portfolio Management und verantwortlich für das BTC Alpha Fund Offering bei Sygnum. Er kommentiert:
„Da Bitcoin zunehmend zu einer Kern-Allokation für institutionelle Investoren wird, sehen wir eine wachsende Nachfrage nach Strategien, die Renditen über einfache Kursgewinne hinaus generieren können. Die Performance des Fonds im vierten Quartal zeigt, dass professionelles Bitcoin-Management auch dann substanzielle Ergebnisse liefern kann, wenn die Spotmärkte seitwärts laufen oder fallen.“
Der BTC Alpha Fund verfolgt einen marktneutralen Ansatz: Statt auf steigende oder fallende Preise zu spekulieren, nutzt die Strategie Preisunterschiede und Ineffizienzen zwischen verschiedenen Märkten und Instrumentarien. Im Zentrum stehen Arbitrage-Ansätze zwischen Spot- und Derivatemärkten, die Preisdifferenzen systematisch erfassen und in Ertrag umwandeln sollen.
BTC-Rendite unabhängig vom Spotpreis
Konkret zielt die Strategie darauf ab, Preisdislokationen über große Kryptomärkte hinweg zu erfassen, indem Arbitragechancen zwischen Spot- und Derivateinstrumenten genutzt werden. Gleichzeitig wird eine marktneutrale Exponierung angestrebt, die die Abhängigkeit von täglichen Bitcoin-Preisschwankungen begrenzen soll. Das bedeutet: Der Fonds versucht, das reine Marktrisiko von Bitcoin weitgehend zu neutralisieren und stattdessen auf strukturelle Ineffizienzen und Spread-Chancen zu setzen.
Der BTC Alpha Fund ist mit monatlicher Liquidität ausgestattet und folgt einem disziplinierten Risikomanagement-Rahmen, der auf professionelle und institutionelle Investoren zugeschnitten ist.

Das Ziel: Qualitativ hochwertige Rendite-Chancen innerhalb einer institutionellen Struktur bieten – inklusive klarer Governance, regulierter Service-Provider und Verwahrung der Assets außerhalb von Börsen.
Verwahrung und Strukturierung des Fonds orientieren sich an institutionellen Standards: Sygnum positioniert sich seit Jahren als regulierte Krypto-Bank mit Fokus auf professionelle Anleger und verbindet Banklizenz, Krypto-Expertise und Asset-Management-Angebote.
Ein besonderes Merkmal des Fonds ist seine Integration in Sygnums andere Bankdienstleistungen. Fondsanteile sind für ausgewählte Kunden als Sicherheiten für USD-Lombardkredite zugelassen.
Damit können Investoren Liquidität für andere Anlagechancen erschließen, ohne ihre Positionen im Fonds verkaufen zu müssen – ein häufiges Dilemma für langfristige Bitcoin-Halter, die ihre Exponierung nicht reduzieren wollen, aber dennoch Kapital benötigen.
Diese Funktionalität stärkt die Rolle von Bitcoin und Bitcoin-basierten Produkten als besicherungsfähige Vermögenswerte im institutionellen Kontext. Sie zeigt zugleich, wie sich die Finanzialisierung von Bitcoin weiter vertieft: BTC und BTC-basierte Fondsanteile werden zunehmend in klassische Kredit- und Sicherheitenlogiken eingebunden.
Fonds gilt als „Proof-of-Concept“
Nikolas Skarlatos von Starboard Digital sagt:
„Eine Rendite auf Bitcoin zu generieren und gleichzeitig die Exponierung gegenüber seinem Aufwärtspotenzial zu erhalten, war für institutionelle Investoren eine anhaltende Herausforderung.
Die frühen Ergebnisse des Fonds bestätigen institutionstaugliche Bitcoin-Yield-Strategien und Zielrenditen von 8–10 % pro Jahr über verschiedene Marktbedingungen hinweg.“
Damit löst der Fonds ein zentrales Problem vieler institutioneller Bitcoin-Investoren: Entweder sie halten BTC passiv und sind vollständig von der Kursentwicklung abhängig, oder sie gehen zusätzliche Risiken ein, etwa durch Lending, unregulierte Plattformen oder komplexe Derivate.
Die Lancierung des BTC Alpha Fund fügt sich in einen breiteren Trend ein. Aktuelle Branchendaten zeigen, dass ein Großteil der institutionellen Investoren bereits in Bitcoin-ETPs investiert hat das bald tun wird. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach professionell verwalteten, renditegenerierenden Strategien, die auf Bitcoin aufbauen, aber nicht ausschließlich vom Kurs abhängen.
Der BTC Alpha Fund von Sygnum und Starboard Digital ist damit mehr als nur ein weiteres Krypto-Produkt: Er steht exemplarisch für die nächste Phase der institutionellen Bitcoin-Adoption – weg von den Kurswetten, hin zu strukturierten, marktneutralen und yield-orientierten Strategien, die sich bestens in bestehende Portfolio- und Risikomanagement-Frameworks einfügen.

