- Die Ethereum Stiftung stellt umgerechnet rund 4,5 Millionen Dollar in Stablecoins für F & E sowie Stipendien und Spenden zur Verfügung.
- Neue Schwerpunkte sind Sicherheit, Datenschutz und Verwaltung des Ethereum-Systems. Operative Ausgaben sollen gesenkt werden.
Die Ethereum-Stiftung kündigte an 1.000 ETH in Stablecoins umzuwandeln, die nach aktuellem Kurs über 4,51 Millionen Dollar wert sind. Die Mittel fließen in Forschung & Entwicklung sowie Stipendien und Spenden und sollen der Weiterentwicklung des Ethereum-Systems dienen. Die Umwandlung der ETH-Token erfolgt über CoWSwap, wobei die TWAP-Methode (Time-Weighted Average Price) verwendet wird, um die Auswirkungen auf den Markt zu minimieren.
Dieser Schritt unterstreicht das Engagement der Ethereum-Stiftung für seine auf DeFi ausgerichtete Mission und soll sicherstellen, dass das Finanz-Management mit den langfristigen Zielen in Einklang steht.
1/ Today, The Ethereum Foundation will convert 1000 ETH to stablecoins via 🐮 @CoWSwap's TWAP feature, as part of our ongoing work to fund R&D, grants and donations, and to highlight the power of DeFi.
— Ethereum Foundation (@ethereumfndn) October 3, 2025
Es ist ein umfassender Plan für ein Finanz-Managment, das ein Gleichgewicht zwischen Risiko, Liquidität und Rendite herbeiführen soll und gleichzeitig die Integrität der Grundprinzipien von Ethereum wahrt.
Finanzieller Puffer für die ersten 2,5 Jahre nach den neuen Regeln
Dabei geht man nach strengen Regeln vor, um das operative Geschäft und die Unterstützung des Systems nicht zur beeinträchtigen. Betriebsausgaben werden auf auf 15% jährlich gedeckelt, mit einem Puffer, der sich über die ersten 2,5 Jahre der neuen Regelung erstreckt.
So wird festgelegt, wie viele ETH zu einem bestimmten Zeitpunkt verkauft oder verwendet werden kdürfen, so dass das Controlling bei Marktschwankungen und Nachfragesteigerungen flexibel eingreifen kann.
Neben dem Liquiditätsmanagement setzt man bei Ethereum auch auf Sicherheit und Risikominimierung. Die Investitionen fließen in bewährte genehmigungsfreie Protokolle, wobei Risikominimierung bei neuen Projekten im Vordergrund steht.
Single Staking und Lending auf bewährten Plattformen bilden die Grundlage für den On-Chain-Einsatz. Man prüft außerdem die Protokolle der Kandidaten auf die Sicherheit von Smart Contracts, das Liquiditätsrisiko und andere Risiken, bevor Gelder bereitgestellt werden.
Die Finanzgeschäfte werden von einer transparenten Berichterstattung begleitet. Für die Finanzpositionen und den laufenden Betrieb der Systems soll es detaillierte Quartals- und Jahresberichte geben, mit denen man der Rechenschaftspflicht gegenüber dem Vorstand nachkommen und den Erfolg des Managements an der langfristigen Vision von Ethereum messen will.
Ethereum-Stiftung strebt langfristig 5% Opex-Ziel an
Man folgt einem so genannten Defipunk-Modell, das eine Praxis beschreibt, die sich an Sicherheit, Anonymität, Open-Source-Protokolle und finanzieller Genügsamkeit orientiert.
Die Stiftung fördert Projekte, die mehr Datenschutz unterstützen, Selbstkontrolle erleichtern und vertrauensminimierte Designs verfolgen. Auch die Organisation der Stiftung wird auf diese grundlegenden Neuerungen ausgerichtet, indem datenschutz-zentrierte Mechanismen und Open-Source-Protokolle eingesetzt werden, wo dies möglich ist.
Die Stiftung sieht den Zeitraum 2025-26 als Wendepunkt für Ethereum und beabsichtigt, die Betriebskosten innerhalb von fünf Jahren dauerhaft auf fünf Prozent zu senken.
Durch die Verbindung von Finanzverwaltung, DeFi-Prinzip und Cypherpunk festigt die Ethereum-Stiftung als langfristige Hüterin des Ethereum-Projekts und setzt einen Maßstab für sichere, datenschutzkonforme und nachhaltige Entwicklung in der Kryptobranche.

